13. Dezember 2023 · Wissenswertes

Abwärtstrend in der Immobilienbranche gestoppt

Das Eigenheim als Zukunftsinvestition und Rückzugsort in unsicheren Zeiten

Der Boom in der Immobilienbranche ist 2022 ordentlich ins Stocken geraten. Insbesondere der Markt für private Immobilienfinanzierungen hat sich durch den Anstieg der Zinsen und die Inflation nachhaltig verändert. Doch trotz dieser Herausforderungen zeichnet sich gerade eine Erholung ab. Das Investitionsniveau vor der Leitzinserhöhung im Juli 2022 von unter einem Prozent auf derzeit 4,5 Prozent ist noch nicht wieder erreicht. Nach wie vor herrscht Unsicherheit, was künftige Energiekosten und gesetzliche Regelungen, aber auch die globale Lage angeht.

Nachhaltige Investition in die Zukunft

Dennoch: Der Traum vom Eigenheim ist wieder deutlich spürbar, auch als Investition in die Zukunft. Besonders beliebt sind kleinere, gut sanierte Einfamilienhäuser mit Garten. Potenzielle Käuferinnen und Käufer legen neben der Wohnfläche vermehrt Wert auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, aber auch Smart-Home-Technologie. Intelligente Lösungen, die das Leben einfacher und komfortabler machen und zugleich Energie sparen.

Privater Wohnraum als produktives Arbeitsumfeld

Die Veränderungen in der Arbeitswelt durch die COVID-19-Pandemie haben auch den Immobilienmarkt beeinflusst. Seit Corona arbeiten mehr Menschen im Homeoffice. Auch diese Entwicklung hat tiefgreifende Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. Die Überlegung, ob ein oder je nach Anzahl der berufstätigen Menschen in einem Haushalt, auch zwei zusätzliche Räume als Büro benötigt werden, steht im Raum. So suchen Käufer*innen zunehmend auch nach Immobilien, die Möglichkeiten bieten, einen funktionalen Arbeitsbereich zu schaffen. Hierbei gilt es, auch in den ländlichen Bereichen zu berücksichtigen, dass die Bandbreiten und der Handyempfang mittlerweile verlässlich sind. Der private Wohnraum wird so auch zum produktiven Arbeitsumfeld.

Immobilien außerhalb der Städte beliebt

Flexiblere Arbeitszeiten, die nach wie vor oft niedrigeren Preise, aber auch die Nähe zur Natur lassen Immobilien außerhalb oder am Rand der Städte in ihrer Attraktivität deutlich steigen. Die Anbindung an städtische Zentren bleibt dabei nach wie vor ein wichtiger Faktor, um sowohl den beruflichen Anforderungen als auch den Bedürfnissen nach Erholung und Natur gerecht zu werden.

Einen Vorteil haben potenzielle Käuferinnen und Käufer gegenüber der Kauf-Boom-Phase auf jeden Fall. Sie haben mehr Zeit, sich ein Objekt auszusuchen, das ihren Kriterien am ehesten entspricht, sich mit den Immobilienexpert*innen und Baufinanzierungsexpert*innen der Dortmunder Volksbank zusammenzusetzen und sich über Förder- und Finanzierungmöglichkeiten informieren zu lassen und letztlich zu entscheiden.

Mit weniger Druck zu entspannter Entscheidung

Vor allem bei stark sanierungsbedürftigen Immobilien war im Jahr 2023 der Druck, sich blitzschnell entscheiden zu müssen, weil sie sonst vor der Nase weggekauft wurden, nicht mehr ganz so hoch. Was die Investition in die eigene Wohnzukunft insgesamt entspannter macht.

Welche Trends sich 2024 und 2025 tatsächlich weiter fortsetzen werden, hängt von vielen Faktoren ab. Fakt ist, dass der Wunsch nach einem schönen Zuhause, einem sicheren Rückzugsort in einer Zeit, in der die Welt als immer instabiler wahrgenommen wird, weiter wachsen wird. Und damit der Wert einer eigenen Immobilie nicht nur als strategische Zukunftsanlage, sondern auch als stabile Basis und Lebensmittelpunkt.

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